Jun.-Prof. Dr. Karina Becker

Jun.-Prof. Dr. phil. Karina Becker

Humanwissenschaftliche Fakultät
Bereich für Germanistik (GER)
Zschokkestr. 32, 39104 Magdeburg, G40D-376
Vita

Beruflicher Werdegang

seit September 2019: Juniorprofessorin für Fachdidaktik Deutsch an der OvGU Magdeburg

2013 - 2019: Studienrätin am Goethe-Gymnasium Gaggenau

2013: Vertretungslehrerin am Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe und am Heisenberg-Gymnasium Bruchsal

2011 - 2013: Referendariat am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium Dortmund, Zweites Staatsexamen

2010: Supervisions an der University of Cambridge

2008 - 2019: Lehrbeauftragte an der Universität Paderborn

2008 - 2012: Lehrbeauftragte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

 

Akademische Ausbildung

2012: Dr. phil. (summa cum laude)

2008 - 2011: Promotionsstudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Deutsche und Lateinische Philologie)

2009 - 2011: Visiting Graduate Student am Murray Edwards College, University of Cambridge

2008: Erstes Staatsexamen; Magister Artium

2002 - 2008: Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Lehramt Sek. II/I, Magister: Deutsch, Latein, Philosophie, Angewandte Kulturwissenschaften)

  

Drittmittel, Auszeichnungen, Preise 

2013 - 2016: Post-doc-Stipendium an der Universität Paderborn

2009 - 2011: Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung (Graduiertenförderung)

 

Arbeitsschwerpunkte

Fachdidaktische Interessen

  • Multimodaler Deutschunterricht
  • Interkulturelle Literaturdidaktik (insb. KJL)
  • Theater- und Dramendidaktik

     

Fachwissenschaftliche Interessen

  • Briefroman und Subjektivation
  • Medienwandel
  • Interkulturelle Literaturwissenschaft
  • Antikenrezeption in der Gegenwartsliteratur
  • Literatur und Ästhetik des 18. Jh.
Publikationen

Monografien 

  • Der andere Goethe. Die literarischen Fragmente im Kontext des Gesamt­werks, Frankfurt a. M. 2012 (Diss.) (= Historisch-kritische Arbeiten zur deut­schen Literatur, Bd. 47, hg. v. Herbert Kraft). Besprochen von: Ritchie Robertson, in: Journal of European Studies 42, 4 (2012) 397f.; Reiner Wild, in: Goethe-Jahrbuch 129 (2012) 247250, Osman Durrani, in: Modern Language Review 109, 2 (2014) 544f.
  • Autonomie und Humanität. Grenzen der Aufklärung in Goethes Iphigenie, Kleists Penthesilea und Grillparzers Medea, Frankfurt a. M. 2008 (= Historisch-kritische Arbeiten zur deutschen Literatur, Bd. 44, hg. v. Herbert Kraft). Besprochen von: Anna Poeplau, in: Goethe-Jahrbuch 125 (2008) 328330.

 

Herausgeberschaft 

  • Hebbel. Maria Magdalena. Module und Materialien für den Literaturunterricht. Schroedel-Verlag. (in Vorbereitung)
  • Goethe. Iphigenie auf Tauris. Module und Materialien für den Literatur­unterricht. Schroedel-Verlag.
  • Thema: Briefroman, hg. v. Karina Becker, in: Literatur in Wissenschaft und Unterricht 48, 1/2 (2016). Königshausen & Neumann.

 

Aufsätze

  • Vom Umgang mit kultureller Diversität in Kinder- und Jugendbüchern Entwicklungstendenzen seit den 1990er Jahren und Perspektiven für den Deutschunterricht, in: Tagungsband „Kulturelle Dynamiken der KJL und ihrer Übersetzung“ (Reihe: Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien. Theorie Geschichte Didaktik, Peter Lang) (in Vorbereitung)
  •  Ältere und neuere literarische Konzepte von Hybridität im Deutschunterricht, in: Tagungsband zu „Neue Perspektiven einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturdidaktik“, Königshausen & Neumann (in Vorbereitung)
  • „Nun, Gott sei Dank, ist ein polnischer Graf da aus wildester Ferne!“ Nationale Stereotype in der realistischen Literatur des 19. Jahrhunderts, in: Tagungsband zu „Literatur und Politik“ (Reihe: „Literatura Konteksty” / Literatur Kontexte) (in Vorbereitung)
  •  Interkulturelles Lernen im Deutschunterricht. Hybridität und Diversität in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur, in: Tendenzen der Gegenwartsliteratur. Literaturwissenschaftliche und literaturdidaktische Perspektiven, Peter Lang (angenommen im double-blind-review-Verfahren)
  • „Unterhaltung heute gestartet“. Die Imitation der neuen Kommunikations­formen in aktuellen E-Mail- und Facebook-Romanen, in: Die Kommunikation und ihre Technologien. Interdisziplinäre Perspektiven auf Digitalisierung, hrsg. v. Stefan Geisler, Wolfgang Deiters, Fernand Hörner u. Anna Katharina Knaup, Münster 2019 (in Vorbereitung)
  • Exil und Erinnerung. Das Selbst-Erzählen deutschsprachiger afrikanischer Autor*innen, in: Tagungsband zu „Der Flüchtling im globalen Nomadismus“, Königshausen & Neumann (in Vorbereitung)
  • Antikenrezeption in der DDR Symptome von Machtstrukturen, in: Kritische Ausgabe 36 (2019) (im Druck)
  • „Flipped Learning Konzeptualisierungen eines medienintegrativen Lehr-Lern-Settings für den Deutschunterricht“, in: MiDu (Onlinezeitschrift der AG Medien/Symposium Deutschdidaktik) (im Erscheinen)
  • Emanzipation als imaginierte Weiblichkeit in den Briefromanen La Roches und Mereaus, in: „… nur Frauen können Briefe schreiben“. Facetten weiblicher Briefkultur nach 1750, hg. v. Renata Dampc-Jarosz u. Paweł Zarychta, Frankfurt a. M. 2019, Bd. 1, S. 95–108.
  • Das an der Antike gebrochene moderne Geschlechterbild in Wielands Briefroman Menander und Glycerion, in: Wieland-Studien 10 (2017), S. 303-316.
  • „Mann, bin ich n Romanmaler oder was“? Identitätsprobleme eines „Deutschländers“ in Feridun Zaimoglus Briefroman Liebesmale, scharlachrot, in: German as a Foreign Language 3 (2016) S. 726. Sondernummer zum Thema: Aktuelle literarische und filmische Darstellungen von kultureller Hybridität und Mehrsprachigkeit im DaF-/DaZ-Unterricht, hg. v. Martina Moeller.
  • Die Neuentdeckung und Verjüngung des Briefromans im 21. Jahrhundert und die Chancen für den Deutschunterricht, in: LWU 48, 1/2 (2016) S. 914.
  • Konträre Ich-Identitäten in Goethes Gedichten aus dem Sturm und Drang und der Klassik, in: Der Deutschunterricht 5 (2013) S. 1424.
  • Schwimmende Räume Schillers Schiff und Goethes Reise der Söhne Megaprazons, in: „Ein Aggregat von Bruchstücken“. Fragment und Fragmentarismus im Werk Friedrich Schillers, hg. v. Jörg Robert, Würzburg 2013, S. 4155.
  • Abstract zu „Autonomie und Humanität. Grenzen der Aufklärung in Goethes Iphigenie, Kleists Penthesilea und Grillparzers Medea“, in: Heilbronner Kleist-Blätter 20 (2008) S. 190-191.
Sprechzeiten

Sprechstunden im Wintersemester 2019/20: 

donnerstags, 11-12 Uhr

Am 28.11.2019 findet die Sprechstunde von 14-15 Uhr statt.

 

Um eine kurze Anmeldung zur Sprechstunde per E-Mail unter Nennung Ihres Anliegens wird gebeten. 

 

Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/2020 

Modul LGER 313/413 (Vertiefung und Anwendung)

Themen der Deutschdidaktik (allgemeinbildende Schulen): In-Szene-Setzen. Theater- und Dramendidaktik in Theorie und Praxis

Termin: Donnerstags, 09 bis 11 Uhr, Raum G40B-385 (Seminar)

Das Seminar „Themen der Deutschdidaktik“ hat zum Ziel, Studierende zu befähigen, selbstständig einen Themenbereich der Fachdidaktik wissenschaftlich zu durchdringen, indem sie didaktische Theorien, Studien didaktischer Forschung und Lernmaterialien bzw. -aufgaben analysieren und bewerten. Nach einer grundlegenden thematischen Einführung werden wir verschiedene Konzepte der Theater- und Dramendidaktik kennenlernen und diese am konkreten Gegenstand überprüfen: In Kooperation mit dem Schauspielhaus Magdeburg und ihren Theaterpädagogen werden wir die Dramaturgie, Inszenierung und Regie einer Theateraufführung aus didaktischer Sicht analysieren. Abschließend gilt es Schulbücher, Curricula und Unterrichtsmodelle hinsichtlich des Erarbeiteten kritisch zu überprüfen.

Die Einschreibung erfolgt per Mail bis 01.10.2019: karina1.becker@ovgu.de 

 

Modul LGER 314/414 (Fachdidaktische Begleitung des Schulpraxissemesters)

Begleitseminar zum Schulpraxissemester im Fach Deutsch

Im Praxissemester sammeln die Studierenden begleitet von einer theoretisch-wissenschaftlichen Reflexion didaktischer Prozesse praktische Unterrichtserfahrungen an allgemeinbildenden Schulen. Sie bauen ihre Fähigkeit aus, eigenen Unterricht zu planen, vorzubereiten und durchzuführen sowie Unterricht zu analysieren und zu reflektieren. Das Begleitseminar bildet die Schnittstelle zwischen Universität und Schule. Es dient dem Austausch und der Reflexion von Praxiseindrücken und -erfahrungen und bildet damit ein Forum kollegialer Beratung während des Schulpraktikums. Außerdem werden Grundlagen der Planung, Reflexion und Erforschung von Unterricht sowie je nach Bedarf fachdidaktische Themen vertieft. 

Die Einschreibung erfolgt per Mail bis 06.09.2019: karina1.becker@ovgu.de 

 

Projekte

Briefroman und Subjektivation. Transformationen der Gattung und des Subjekts und deren Bedeutung für einen identitätsorientierten Literaturunterricht (Habilitationsschrift)

 

 

Letzte Änderung: 11.11.2019 - Ansprechpartner: Webmaster Germanistik