Podcast: Diskursräume – ein Projekt im Gespräch
Ein Jahr nach der Aufführung des Projekts „Diskursräume“ am Theater Magdeburg erscheint die zweite Folge des AlGf-Podcasts „Sprache formt Gesellschaft“. Sie begleitet das Projekt aus einer Retrospektive und gibt Einblicke in dessen Entstehungs- und Arbeitsprozess.
„Diskursräume“ ist ein Kooperationsprojekt der AlGf mit dem Theater Magdeburg. Im Zentrum des Projekts stand die Frage, was Magdeburger Bürger und Bürgerinnen bewegt und wie gesellschaftliche Stimmen sichtbar und hörbar gemacht werden können. Studierende führten dafür im Rahmen eines Masterseminars qualitativ-narrative Interviews, aus denen gemeinsam mit der Dramaturgie des Theaters ein interaktives Theaterformat entstand.
Die Podcast-Folge rekonstruiert diesen Prozess aus unterschiedlichen Perspektiven. Dazu spricht die am Projekt beteiligte Masterstudentin Lea Wesemann mit Linn-Kristin Adler und René Schneider. Beide haben ebenfalls am Projekt mitgewirkt und sind inzwischen als wissenschaftliche Mitarbeitende in der Linguistik tätig. Außerdem enthält die Folge Gespräche mit Katrin Enders, Dramaturgin am Schauspielhaus Magdeburg, die zu mehreren Zeitpunkten während Projekts geführt wurden – von der frühen Arbeitsphase bis zur Reflexion nach der Aufführung.
Im Mittelpunkt aller Gespräche stehen die Erfahrungen und Eindrücke der
Beteiligten: Welche Erwartungen waren mit dem Projekt verbunden? Wie verlief die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Theater? Welche Herausforderungen und Lernprozesse ergaben sich während der Entwicklung?
Und welche Perspektiven eröffnen sich nach der Aufführung für die weitere Arbeit mit dem entstandenen Diskursmaterial?
Die Folge versteht sich dabei weniger als Rückblick auf den Theaterabend selbst, sondern vielmehr als dokumentierende Begleitung eines Projekts, das Forschung, Lehre und Theater miteinander verbindet sowie gesellschaftlichen Austausch sichtbar machen möchte.