Aktuelles

Tagung zu Passionsspielen und Passion in Škofja Loka, Slowenien

Aus Anlass der Aufführung der spätmittelalterlichen ‚Passion von Škofja Loka‘ (‚Škofjeloški pasijon‘) fand vom 11. bis 14. April 2026 in Škofja Loka die interdisziplinäre Tagung „Scenes of the Passion in Religious Plays. Texts – Media – Contexts“ statt. Ausgehend von vormodernen Passionsspielen und ihrer Überlieferung fragten Vertreter*innen von Literatur- und Theaterwissenschaft, Geschichte, Theologie, Iranistik und Kunstwissenschaft danach, wie prototypische Szenen von Passion im Allgemeinen und der Passion Christi im Besonderen bestimmt werden können und welche sozialen Dynamiken sie entfalten können.

Die Tagung wurde in Kooperation der Universitäten Fribourg (CH), Hannover, Magdeburg, Stuttgart, Maribor (SLO) und des Forschungszentrums der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste veranstaltet.

Teilgenommen haben Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Slowenien, Österreich, der Schweiz, dem Iran und den USA. Zum Auftakt der Tagung wurde am 11.4. das Passionsprozessionsspiel besucht, dessen Aufführung sich über die mittelalterliche Altstadt von Škofja Loka erstreckte. Im Rahmen der Tagungsvorbereitung wurde erstmals eine englische Übersetzung des slowenisch-deutsch-lateinischen Textes der ‚Škofjeloški pasijon‘ erstellt.

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Jan Mohr im Podcast ‚Pergament und Mikrofon‘

Seit mehreren Jahren bringen die Macher des Podcast ‚Pergament und Mikrofon‘ der Ruhr-Uni Bochum in unterschiedlichen Formaten aktuelle Themen der germanistischen Mediävistik ihren Hörer*innen näher. In denInterviews mit Vertreter*innen des Fachs erfährt man Spannendes überderen Arbeit, lernt ihre manchmal verschlungenen Berufswege kennen und hört, was sie in Zeiten von KI, gestrichenen Geldern und angespannter Weltlage so bewegt. Zur ersten Folge in diesem Jahr durfte Jan Mohr überseine Projekte Rede und Antwort stehen.

Warum die Ritter bei König Artusan einer Tafelrunde sitzen, wie in der Frühen Neuzeit geseufzt wurde und was heilige Krieger mit Bob Dylan zu tun haben, erfährt man hier.

 

„Erfahrung, die im Erzählen zu sich selbst kommt“

Am 21.–22. Mai 2026 findet im Museum Reichenfels in Hohenleuben ein wissenschaftliches Kolloquium statt. Unter dem Titel „Erfahrung, die im Erzählen zu sich selbst kommt“ widmet sich die Veranstaltung der narrativen Verarbeitung von Krisen, Ängsten und Traumata in Sagen des Vogt- und Egerlandes. Mehr Infos und das Programm finden Sie hier.

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„Back to Basics: Grundlagen der Schulgrammatik - ein Kompetenztraining für solide wissenschaftliche Schreibfertigkeiten"

Im kommenden Sommersemester startet eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Back to Basics: Grundlagen der Schulgrammatik - ein Kompetenztraining für solide wissenschaftliche Schreibfertigkeiten". Ziel des Moduls ist es, schulgrammatisches Wissen zu reaktivieren, zu vertiefen und gezielt für das wissenschaftliche Schreiben nutzbar zu machen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Übersicht (Chart)

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Treffen der Mittelalter Germanistik Ost an der OVGU

Am 28.11.2025 war es soweit, das Team der Magdeburger ÄdL durfte als Gastgeber auftreten. Gut 20 Mediävist*innen versammelten sich zum sogenannten „Treffen der Mittelalter Germanistik Ost (MGO)“ in Magdeburg.

Das Treffen dient der Vernetzung und dem Austausch der Mitarbeiter*innen von insgesamt elf universitären Standorten, an denen in der älteren deutschen Sprache, Literatur und Kultur gelehrt und geforscht wird. So versammelten sich diesmal Vertreter*innen aus Berlin, Chemnitz, Dresden, Greifswald, Jena, Leipzig, Magdeburg und Potsdam, um in angenehmer Atmosphäre sich über die jeweilige Situation und Neuigkeiten aus dem Fach auszutauschen.

Neben der Präsentation und Diskussion von Promotionsvorhaben gab es auch Zeit, in die neuesten Publikationen der Anwesenden zu schauen. Auf der Tagesordnung standen aber auch die alltäglichen Fragen, wie die nach dem Umgang mit bzw. dem produktiven Einsatz von KI in der Lehre oder die nach neuen Prüfungsformaten und der Rückkehr zur Anwesenheitspflicht in bestimmten Veranstaltungen. Mit vielen neuen Eindrücken und um Erfahrungen aus den anderen Standorten bereichert klang der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen aus und wir freuen uns nun auf das nächste Treffen der MGO im Jahr 2026, dann in Greifswald.

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Germanistik/Lehramtsstudent Joshua Joshua Lütge erhält den Gesonderten Förderpreis der Märchen-Stiftung Walter Kahn

24.10.2025 -

Joshua Lütge ist für seine Bachelorarbeit zum Thema „Vermittlung von Diskursivität oder kulturellen Stereotypen? Eine Analyse ausgewählter Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm für den DaF/DaZ-Unterricht“, die von Prof. Dr. Karina Becker und Dr. Kirsten Reimers betreut wurde, mit dem Gesonderten Förderpreis der Märchen-Stiftung Walter Kahn ausgezeichnet worden. Das Preisgeld beträgt 1.500€. Wir gratulieren ihm für diese besondere Auszeichnung!

Aus der Pressemittelung: "Die Arbeit wirft einen kritischen Blick auf den Einsatz von Märchen im DaF/DaZ-Unterricht und plädiert für einen kulturwissenschaftlichen bzw. diskursiven Paradigmenwechsel in der Märchenvermittlung, der kulturelle Stereotype und biedermeierliche Moralvorstellungen nicht reproduziert, sondern diskutiert und einordnet. An den beiden Märchen „Aschenputtel“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“ führt er tiefgehende kulturreflexive und diskursive Märchenanalysen durch und diskutiert die Texte und deren Einsatz im DaF/DaZ-Unterricht unter Berücksichtigung aktueller Forschungen. Herrn Lütge gelingt es, aktuelle Fragestellungen mit neuen methodischen Ansätzen zu verknüpfen und über den innovativen Ansatz diskursiver/kulturreflexiver Stolpersteine den Landeskunde-Unterricht im DaF/DaZ-Unterricht perspektivisch weiterzuentwickeln"  https://www.maerchen-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/08/PM-LRPGFP2025-Lang-und-Luetge-final.pdf

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Letzte Änderung: 06.08.2026 -
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